Was für eine Gesicht hat Dein Entdecker beim ersten Löffel Brei gemacht?

Anouk war knapp 5 Monate alt, als wir mit der Beikost anfingen. Sie schmatzte mittlerweile so laut neben uns am Tisch, dass wir dies für ein sicheres Zeichen hielten. Sie war unglaublich aufgeregt als wir ihr den ersten Löffel vor den Mund hielten. Anouk probierte aber mit großer Begeisterung und weit aufgerissenen Augen. Nach ungefähr 6 Löffelchen genoss Sie dann noch ihre Stillmahlzeit und machte einen langen Mittagsschlaf. Es dauerte ein paar Wochen bis Anouk den Brei als vollwertige Mahlzeit anerkannte und wir die Breimenge steigerten. Wir konnten Ihr jedoch ohne Probleme sämtliche Brei-Sorten anbieten, ohne dass sie eine Sorte verweigerte. Mittlerweile ist der Brei aus Kürbis, Kartoffel und Rind ihr Lieblingsbrei, davon darf es immer etwas mehr sein.

Nur Brei oder BLW?

Anouk bekommt auch immer mal was von unseren Tellern. Ein Stück Kartoffel, ein bisschen Brokkoli, oder Nudeln. Sie bekommt jedoch erst ihren Brei, sonst is(s)t sie zu gierig und verschluckt sich ständig.

Mit welcher Sorte hast Du/Ihr begonnen?

Wir haben mit Kürbis-Brei begonnen. Dieser wurde uns von meiner Hebamme aufgrund der guten Verträglichkeit und des milden Geschmacks empfohlen.

Worauf achtest Du beim Kauf eines Breies?

Unser älterer Sohn Pepe bekam nur Gläschen eines namenhaften deutschen Herstellers. Da ist doch alles drin, Bio-Qualität, ständige Kontrollen – das ist mir wichtig…und bequem und praktisch ist es auch. Warum sollte ich selber kochen? Zu viel las ich über richtige und „falsche“ Zutaten, Zubereitungsweisen und Aufbewahrung. Pepe mochte die Gläschen und war ein guter Esser, so stellte sich mir die Frage nach dem selber kochen damals nicht mehr. Bei Anouk war der Gedanke plötzlich ein anderer: Warum sollte ich ihr etwas geben, was ich selbst nicht essen würde? Die Kriterien auf die ich achtete waren die gleichen, doch nun sollte es natürlicher sein und auch „schmecken“. Dafür war ich auch bereit selbst den Kochlöffel zu schwingen, etwas auszuprobieren und mich diesmal auf mein Gefühl zu verlassen.

Vegetarisch oder auch Sorten mit Fleisch und Fisch?

Ich finde es wichtig den Kindern alles anzubieten und für Abwechslung zu sorgen. Freitags gibt es bei uns grundsätzlich Fisch. Das war schon in meiner Kindheit so.

Habt Ihr eine kleine Essens-Routine oder Rituale, bevor es den Brei gibt?

Sobald Anouk in ihrem Aufsatz für den Hochstuhl sitzt, will sie den Brei SOFORT! 😉 Um alles so stressfrei wie möglich zu machen, bereite ich alles vor während sie noch spielt. Ich erzähle ihr noch kurz was es gibt und wünsche einen „Guten Appetit“ und dann geht es los!


Was für eine Gesicht hat Dein Entdecker beim ersten Löffel Brei gemacht? 

Wir haben mit etwa 5 Monaten mit selbst gekochtem Pastinaken- Brei begonnen. Dieser flog mir regelrecht um die Ohren und danach hat Julia immer weggeguckt nach dem Motto: „Wenn ich den Löffel nicht sehe, ist er nicht da.“ Es sollte noch viele Versuche und einen ganzen Monat dauern bis wir herausgefunden haben, dass unser Baby kein Rapsöl mag, keine Kartoffeln, kein Rindfleisch und die Konsistenz eher flüssig sein muss und nicht der Hauch eines Stückchens enthalten sein darf…

Welcher ist Euer Lieblingsbrei?

Was besser ging war der Abendbrei. Irgendwann sind wir beim Karotte- Süßkartoffel / Karotte- Süßkartoffel- Lachs Brei von Nuri gelandet, den die kleine Erdbeermaus am liebsten mit Wasser versetzt und einem großen Stück Butter mag und eine Weile so ziemlich ausschließlich gegessen hat.

Nur Brei oder BLW?

BWL haben wir instinktiv ohne zu wissen, dass es dafür einen Namen gibt im 6./7. Monat mit dem Brei kombiniert, da es sich viel besser füttern lässt, wenn die kleinen neugierigen Hände beschäftigt sind.

Habt Ihr eine kleine Essens-Routine oder Rituale, bevor es den Brei gibt?

Entgegen der gängigen Empfehlungen hat der Brei auch nie ganz die Milch ersetzt. Die Flasche wurde bis zum Kita- Eintritt nach dem Brei lautstark und vehement eingefordert, wenn auch in kleinerer Menge. Der Kinderarzt hat uns hier bestärkt dem Kind zu geben was es möchte und wir hatten nie Probleme mit dem Eisenwert auch wenn Milch gerade nach der Mahlzeit als Eisenfänger gilt.

Inzwischen essen wir immer gemeinsam zu Abend auch wenn es bei den Eltern nicht immer ganz klappt.

 


Was für eine Gesicht hat Dein Entdecker beim ersten Löffel Brei gemacht?

Jonathan war schon immer sehr neugierig und kritisch. Er begutachtete den Karottenbrei und öffnete automatisch den Mund. Dabei verzog er keine Miene. Erst als er die Süße der Karotte schmeckte, runzelte er die Stirn und begann zu lächeln.

Hat es bereits eine Breischlacht bei Euch zu Hause gegeben?

Die erste große Breischlacht gab es mit knapp 11 Monaten. Jonathan bekam zum ersten Mal die Breischüssel mit Fisch und Karotte und Kartoffeln direkt vor seine Nase gestellt. Er bekam große Augen und fing heftig an mit seinem Löffel zu wackeln. Endlich! Mama, gibt mir den Brei zum selber löffeln. Die ersten Löffel waren super. Einiges gelang sogar in seinem Mund. Dann eskalierte es: Jonathan bemerkte schnell, dass es super spaßig ist, den Brei mit der flachen Hand zu patschen. Sein Grinsen wurde immer größer! Welch ein Spaß! Ja und die Mama? Naja die lachte mit ihm und war froh einen Golden Retriever zu haben, der sich zumindest um den Dreck auf den Boden gekümmert hat.

Nur Brei oder BLW?

Mein Sohn knabberte öfter mal an einer Möhre oder geschälten Apfel und mit einem halben Jahr gab es auch mal ein Brötchen zum Entdecken. Mittags gab es jedoch immer Brei.

Worauf achtest Du beim Kauf eines Breies?

Mittlerweile isst Jonathan bei uns mit. Als er noch Brei bekam, habe ich auf eine gute Qualität der Produkte geachtet.

Vegetarisch oder auch Sorten mit Fleisch und Fisch?

Mein Mann ist Profisportler und von daher gibt es bei uns immer nur zwei bis höchstens dreimal die Woche Fleisch und zweimal mindestens Fisch. Jonathan liebt allerlei Fleisch, Fisch und Obst/Gemüse da wurde noch nie etwas verweigert – außer Brokkoli, den mag unser kleiner Gourmet nicht so.


Was für eine Gesicht hat Dein Entdecker beim ersten Löffel Brei gemacht?

Als Emma das erste Mal Brei bekommen sollte, hatte ich die Anweisung auf den Papa zu warten. Da das aber bis zum Wochenende gedauert hätte, konnte ich so lange nicht warten, weil ich unglaublich neugierig war! Wie würde sie wohl gucken? Wird sie es mögen? Also entschloss ich mich, ihr den Brei einfach ohne Papa zu füttern. Da war ihr Gesicht! Ich wünschte, ich hätte das Handy parat gehabt, sie zog die Nase hoch und spuckte alles sofort wieder aus. Ich musste richtig lachen.

Nur Brei oder BLW?

Da mir die Idee gefiel, dass Emma von Anfang an selbst bestimmen kann, was und wie viel sie essen möchte, wollte ich erst nur blw machen. Nach einer Weile wurde mir aber bewusst, dass sie beides gerne kombiniert. Das Brot hat sie selbst in der Hand und isst es und zwischendrin darf ich ihr einen Löffel Brei anbieten. So sehen aktuell unsere Mahlzeiten aus und sie isst seitdem richtig gut.

Mit welcher Sorte habt Ihr begonnen?

Kürbis! Sie liebte den Kürbisbrei. Ok, als allererstes probierte ich Karotte, aber den mochte sie erst so gar nicht. Das Gesicht, von dem ich oben erzählt habe, hat sich beim Karottenbrei lange nicht geändert. Also hatten wir erst Erfolg, als sie Kürbisbrei probierte und da aß sie dann auch recht gut.

Worauf achtest Du beim Kauf eines Breies?

Ich achte auf ein schonendes Verfahren, bei dem möglichst noch die Vitamine erhalten bleiben.
Eigentlich kam für mich deswegen nur selber kochen infrage. Jedoch wurde ich dann im Pekip-Kurs verunsichert, da angeblich weniger Schadstoffe in Babynahrung sind, als in jedem anderen Demeter Gemüse… Als Erstmami ließ ich mich schnell verunsichern! Im gleichen Moment erzählte unsere Kursleiterin von einer Alternative zum herkömmlichen Breigläschen (welche für mich nie eine Alternative zum selber kochen waren!), sie erzählte von den Breien von Nuri! Darauf hin informierte ich mich über euer Verfahren und hatte ein recht gutes Gefühl! Dazu kam, dass ich später feststellte, dass Emma lange Zeit nicht viel Brei aß und der Aufwand nicht im Verhältnis zum Ertrag stand, wenn ich selbst gekocht habe. Ich bin heute sehr froh, dass ich mich verunsichern ließ und bei Nuri bestellt habe. Das hat sowohl meine als auch Emmas Nerven geschont.

Vegetarisch oder auch Sorten mit Fleisch und Fisch?

Ganz klar, bei uns kommt alles auf den Tisch aber eben in Maßen. Ich mag es das Fleisch und den Fisch selbst zu kaufen, zuzubereiten und drunter zu mischen. Das hat keinen besonderen Grund.

Habt Ihr eine kleine Essens-Routine oder Rituale, bevor es den Brei gibt?

Bei uns gibt es nicht wirklich eine Routine, außer dass sie immer etwas selber isst und zwischendurch einen Löffel Brei möchte.


Was für eine Gesicht hat Dein Entdecker beim ersten Löffel Brei gemacht?

Mila hat schon recht früh ( ca. Anfang des 5. Monats ) starkes Interesse am Essen der Großen gezeigt. Da mir der Beikoststart zu diesem Zeitpunkt noch etwas früh erschien, musste sie sich noch einen ganzen Monat gedulden bis der erste Möhrenbrei auf den Tisch kam. Nach dem ersten Löffel stand ihr dann die Enttäuschung quasi ins Gesicht geschrieben – darauf hatte sie nun so lange warten müssen …. 😉

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Hast Du ein Lieblingsrezept, das Du mit uns teilen möchtest?

An dieser Stelle müsste ich ein bisschen Schleichwerbung für euren Avocado-Zucchini-Kartoffel-Brei machen. Mit einer Portion Bio-Rindfleisch ist das Milas absoluter Lieblingsbrei.

Nur Brei oder BLW?

Zu diesem Thema habe ich lange mit unserer Hebamme gesprochen (übrigens die Beste der Welt). Da ich dem BLW etwas skeptisch gegenüberstand, – wird Mila nur dadurch auch satt, verschluckt die sich auch nicht… – empfahl sie uns einfach die Kombination aus beidem. So bekommt Mila erst etwas Fingerfood zum erforschen und danach ihren Brei zum sattessen. Mit der Variante fühlen wir uns bis dato am wohlsten.

Welche Sorgen und Gedanken hattest Du zum Beikost-Start?

Eigentlich war es mehr Aufregung als Sorge. Für mich war von Anfang an klar, dass das Füttern von Babygläschen für mein Kind nicht in Frage kommt. So musste ich mir wenig Sorgen um ungesunde Inhaltsstoffe machen. Wäre ich nicht durch Zufall durch eine Fernsehsendung auf die Nuri-Breie gestoßen, hätte ich in der Tat für Mila täglich frisch gekocht.

Welche Tipps hast Du für andere Mamas und Papas, bei denen der Beikost-Start demnächst ansteht?

Wie so oft auch hier der Tipp – Bloß nicht zu viel googeln und jeden der 1000 Ratschläge anderer Mamas zu ernst nehmen. Einfach nach Bauchgefühl und besten Wissen und Gewissen ran an den Brei!